Microsemi Adaptec | Series 6 and 6T FAQs
Microsemi Adaptec
Adaptec Series 6 and 6T Family

Serie 6/6T FAQs

Antworten auf die häufigsten Fragen

Inhalt:

 

Worin bestehen die Unterschiede zwischen den Adaptec Serien 6E, 6, 6T und 6Q?

Die Adaptec Produktreihe mit RAID-Controllern der Serie 6 mit 6 Gbit/s erfüllt verschiedenste Speicheranforderungen.

Serie 6E – Für Systeme der Einstiegklasse. Die preisgünstigen (SATA/SAS-)Controller mit Hardware-RAID und integriertem DRAM-Cache übertreffen in der Leistung die softwarebasierten HBAs und SATA-Controller. Die Serie 6E unterstützt die Hardware-RAID-Level 0, 1, 1E, 10 und JBOD sowie die PCIe x4-Schnittstelle (6805E) und die PCIe x1-Schnittstelle (6405E). Der Formfaktor beider Karten ist kürzer als MD2 und ZMCP wird bei der Serie 6E nicht unterstützt.

Serie 6 und Serie 6T – Die leistungsstarken Adaptec RAID-Controller bieten maximale Bandbreite, Zuverlässigkeit und Energieeffizienz sowie maximale Einsparungen bei den Betriebskosten. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Serie 6T über versenkte, oben angebrachte Anschlüsse für High-Density-Serveranwendungen verfügt. Die Serien 6 und 6T unterstützen die Hardware-RAID-Level 0, 1, 1E, 5, 5EE, 6, 10, 50, 60 und JBOD sowie PCIe-Schnittstellen der 2. Generation.

Serie 6Q und Serie 6TQ – Für Datencenter-Umgebungen. Die Controller verfügen über alle Leistungsmerkmale der Serie 6 und bieten zusätzlich maxCache 2.0 SSD-Caching, um maximale Leistung zu erzielen. Die Serien 6Q und 6TQ unterstützen die Hardware-RAID-Level 0, 1, 1E, 5, 5EE, 6, 10, 50, 60 und JBOD sowie PCI Express-Schnittstellen der 2. Generation.

Wie unterscheidet sich die Adaptec Serie 6T von der Adaptec Serie 6?

Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Produkte der Serie 6T (6405T und 6805T) über versenkte, nach oben ausgerichtete Anschlüsse verfügen. In ihrer Leistung, Funktionalität und Kompatibilität entsprechen sie den Produkten der Serie 6. Außerdem unterstützen sie dasselbe AFM-600 Modul für Zero-Maintenance Cache Protection. Da sie eine unterschiedliche Anschlussausrichtung erlauben, bieten die Adaptec Controller der Serie 6T die zusätzliche Hardware-Flexibilität, die für High-Density-Serveranwendungen erforderlich ist.

Wie unterscheiden sich die Adaptec Serien 6 und 6T von den Adaptec Serien 5 und 5Z?

Die Adaptec Serien 6 und 6T sind unsere ersten Unified Serial RAID-Controller Channel-Speicherlösungen mit 6 Gbit/s. Die Serien 5 und 5Z mit ZMCP bieten jeweils 3 Gbit/s. Maximale Flexibilität bietet die Serie 6, da sie unsere innovative Technologie Zero-Maintenance Cache Protection (ZMCP) als separates Modul (AFM 600) umfasst. Mit Zero-Maintenance Cache Protection werden die Schwächen von Batteriemodulen (BBUs) überwunden; die im Cache gespeicherten Daten werden ohne die sonst üblichen Kosten für Installation, Überwachung, Wartung oder Austausch von Akkus umfassend abgesichert. Wie die Serien 5 und 5Z bietet auch die Serie 6 einen breiten RAID-Funktionsumfang und Intelligent Power Management.

Was leisten die Serien 6 und 6T im Vergleich zur Serie 5?

Zwar bietet auch die Serie 5 hohe Leistungsfähigkeit bei allen Serveraufgaben mit zahlreichen E/A-Operationen, wie etwa bei Dateiservern und OLTP-Servern. Die Serien 6 und 6T bieten jedoch dank der SAS 2.0-Schnittstellen mit 6 Gbit/s und dank der PCIe-Host-Schnittstelle der 2. Generation eine noch höhere Bandbreite. Bei Anwendungen, bei denen die Bandbreite ein entscheidendes Merkmal ist, liefern die Serien 6 und 6T eine um bis zu 60 % höhere Leistung als die Serie 5.

Für welche Anwendungen sind 6 Gbit/s ideal und weshalb?

Eine Lösung mit 6 Gbit/s kann in jeder Umgebung und für alle Anwendungen eingesetzt werden. Echten Zusatznutzen bietet diese dann, wenn ein hoher Durchsatz und eine hohe Bandbreite erforderlich sind. Typische Anwendungen sind etwa der Schnitt und die Aussendung unkomprimierter 3D-Videostreams oder die Archivierung. Zudem profitieren von den Controllern diejenigen Anwendungen, für die High-End-SSD-Laufwerke mit 6 Gbit/s für hohen Durchsatz eingesetzt werden, da solche Geräte normalerweise die SAS-Bandbreite von 6 Gbit/s nutzen können.

Was ist Zero-Maintenance Cache Protection (ZMCP)?

Zero-Maintenance Cache Protection (abgekürzt auch Zem-Cap ausgesprochen) ist eine wegweisende Innovation, mit der die Schwächen von Lithium-Ionen-Batteriemodulen (BBUs) überwunden und im Cache gespeicherte Daten ohne die sonst üblichen Kosten für Installation, Überwachung, Wartung oder Austausch von Akkus umfassend abgesichert werden. Bei dieser Funktion, die eine innovative, überlegene Lösung für die Absicherung des Controller-Cache darstellt, wird die Flash-Speicher- und Doppelschichtkondensatortechnologie genutzt. Der Doppelschichtkondensator wird beim Systemstart geladen. Dadurch sind die gesicherten Daten sofort geschützt. 4 GB Flash-Speicher speziell für die Absicherung der Daten im Controller-Cache ermöglichen eine dauerhafte Absicherung, die nach der Installation ganz ohne Überwachung und ohne den Austausch von Verbrauchsmaterialien auskommt. Dank Zero-Maintenance Cache Protection entfällt der Wartungsaufwand für Hardware, der bei anderen Sicherungslösungen für den Controller-Cache erforderlich ist.

Warum muss der Controller-Cache gesichert werden?

Der Controller-Cache sollte, wenn Schreib-Caching aktiviert ist, grundsätzlich abgesichert werden, damit er bei einem etwaigen Stromausfall gegen den Verlust der im Cache gespeicherten Daten abgesichert ist. Die Nutzung des Controller-Cache ermöglicht Leistungsgewinne – insbesondere bei RAID 5 und RAID 6 – und erweitert die Einsatzdauer und die Kosteneinsparungen, die mit Intelligent Power Management von Adaptec erzielt werden können, da die Daten im Cache statt auf einer Festplatte mit abgesenkter Drehzahl gespeichert werden.

Derzeit nutze ich ein Batteriemodul zur Absicherung des Controller-Cache. Inwieweit stellt Zero-Maintenance Cache Protection eine Verbesserung dar?

Bei Zero-Maintenance Cache Protection (ZMCP) entfallen die Effizienzmängel von Sicherungslösungen mit Lithium-Ionen-Akkus (BBUs). Dies bringt Kosteneinsparungen während der gesamten Produktlebensdauer und damit geringstmögliche Gesamtkosten (TCO). ZMCP ermöglicht eine Datensicherung, deren Leistungsfähigkeit im Lauf der Zeit nicht nachlässt. Gleichzeitig entfallen die bei Lithium-Ionen-Batteriemodulen (BBUs) anfallenden Kosten für Überwachung, Wartung, Austausch und Entsorgung der Akkus. Da bei der Adaptec Serie 6 die Daten im Flash-Memory gespeichert werden, bleiben diese bei Stromausfall jahrelang gesichert – eine wesentliche Verbesserung gegenüber Lithium-Ionen-Batteriemodulen (BBUs), bei denen die Daten nur für maximal 72 Stunden lang gespeichert bleiben, bevor die Akkus leer sind. Dank dieser erweiterten Datenverfügbarkeit ist die Auswahl an Datenwiederherstellungsstrategien weniger beschränkt. Dezentrale Rechenzentren sind nicht mehr auf die kurze Reaktionszeit von maximal 72 Stunden angewiesen, die es bei Lithium-Ionen-Batteriemodulen einzuhalten gilt.

Was kostet Zero-Maintenance Cache Protection (ZMCP) und wie hoch sind die Einsparungen gegenüber dem Einsatz von Lithium-Ionen-Batteriemodulen (BBUs)?

Die wahren Kosten für Sicherungslösungen mit Lithium-Ionen-Akkus hängen vom jeweiligen Fall ab. Es gilt jedoch, verschiedene Variablen bei der Berechnung der Kosten für Lithium-Ionen-Akkus zu berücksichtigen. Die Akkuladekapazität nimmt im Lauf der Zeit ab. Deshalb müssen die Akkus während der Systemlebensdauer ausgetauscht werden. Dieser Austausch der Lithium-Ionen-Akkus bringt zusätzliche Hardware- und Installationskosten mit sich. Zudem entstehen möglicherweise ungeplante Ausfallzeiten beim Austausch nicht mehr einsatzfähiger Akkus, die zum Verlust von Systemressourcen führen. All dies kann mit ZMCP vermieden werden. Bei der Entsorgung alter Akkus sind in der Regel strenge Umweltschutzvorschriften für Gefahrstoffe einzuhalten, was zusätzliche Kosten verursacht. Wenn man die Kosten für Hardware, Wartung und Entsorgung addiert, belaufen sich die Einsparungen durch eine Lösung mit der Adaptec Serie 6 möglicherweise auf mehrere Tausend Euro pro Jahr.

Warum wird dieses Merkmal nicht bei Konkurrenzprodukten angeboten?

Zero-Maintenance Cache Protection ist eine Innovation, die nur von Microsemi Adaptec angeboten wird. Sie ist das Ergebnis aufwändiger Entwicklungs- und Prüfverfahren, bei denen verschiedene technische Hürden zu bewältigen waren. Wir bieten unseren Kunden die innovativsten, effizientesten technischen Neuentwicklungen, wobei Leistungsfähigkeit, Effizienz und Nutzwert im Vordergrund stehen. Bei der Adaptec Serie 6 wurden diese drei Kriterien alle optimiert, ist es doch unerlässlich, Ihre Daten abzusichern.

Was ist Hybrid RAID 1 bzw. 10?

Hybrid-RAID-Arrays sind Spiegel aus SSD-Laufwerken und Festplatten. Sie bieten eine vielfach höhere Leistung als herkömmliche, ausschließlich festplattenbasierte RAID-Arrays, da Lesevorgänge von den schnelleren SSD-Laufwerken durchgeführt werden und Schreibvorgänge sowohl auf den SSD-Laufwerken als auch auf den Festplatten erfolgen. Das Ergebnis ist eine höhere Anzahl an Lesevorgängen pro Sekunde, ohne dass dadurch die E/A-Schreibleistung signifikant beeinträchtigt wird. Gleichzeitig bleibt das System für das Betriebssystem und alle laufenden Anwendungen völlig transparent.

Welche RAID-Level unterstützen die Produkte der Serien 6 und 6T?

Die RAID-Controller der Adaptec Serien 6 und 6T unterstützen die Standard-RAID-Level 0, 1, 1E, 5, 5EE, 6, 10, 50, 60, und JBOD. Sie unterstützen außerdem Copyback Hot Spare. Diese Technologie gestattet es dem Benutzer, einen festen physischen Laufwerksspeicherort als Hot-Spare zu definieren. Dies vereinfacht die Verwaltung.

Welche Betriebssysteme werden unterstützt?

Die Produkte der Serien 6 und 6T unterstützen eine Vielzahl verschiedener Betriebssysteme wie Windows, Linux, VMware, Solaris und FreeBSD. Eine vollständige Liste der unterstützten Betriebssysteme und der erhältlichen Treiber finden Sie auf der Support-Website von Adaptec.

Über welche Managementprogramme verfügen die Serien 6 und 6T?

Adaptec Storage Manager™ ist ein Dienstprogramm, das die zentrale Verwaltung sämtlicher RAID-Produkte von Adaptec auf einen Blick ermöglicht. Adaptec Storage Manager ermöglicht die zentrale Remote-Verwaltung, Überwachung und Konfiguration von RAID-Umgebungen über sichere, verschlüsselte Datenkommunikation.

ARCCONF (Command Line Interface – CLI) - eine textbasierte Befehlszeile, die dieselbe Funktionalität wie Adaptec Storage Manager für Umgebungen zur Verfügung stellt, in denen keine grafische Benutzeroberfläche existiert. Dazu zählt die Unterstützung für SMI-S Provider unter VMware zum Senden und Empfangen von E-Mail-Benachrichtigungen (Adaptec E-Mail-Benachrichtigungsclient für Linux ist erforderlich).

Dienstprogramm zur BIOS-Konfiguration (ACU) – für ein rasches und bequemes lokales Einrichten ohne Booten des Betriebssystems.

Inwieweit sind die Controller der Serien 6 und 6T kompatibel?

Die Controller der Serien 6 und 6T wurden mit den Motherboards, Gehäusen, SSDs und Festplatten aller wichtigen Hersteller getestet und werden von diesen unterstützt.

Sind die Adaptec Produkte der Serien 6 und 6T mit den bereits vorhandenen Produkten der Serien 2 und 5 kompatibel?

Ja, die Produkte der Serien 6 und 6T sind voll kompatibel mit den Vorgängermodellen aus der Serie 2 und Serie 5. Bereits vorhandene RAID-Arrays können von den Serien 2 und 5 zu den Serien 6 und 6T migriert werden und umgekehrt. Controller-Karten der Serien 6 und 6T können im selben System zusammen mit Controller-Karten der Serien 1 bis 5 eingesetzt werden.

Welche Garantiezeit bieten die RAID-Controller der Serien 6 und 6T?

Für die RAID-Controller der Serien 6 und 6T wurden umfangreiche Tests mit Systemen von Drittanbietern durchgeführt, so dass jetzt und in Zukunft ein Maximum an Kompatibilität gewährleistet werden kann. Die Produkte sind durch eine 3-jährige Garantie sowie durch den branchenführenden technischen Support von Adaptec abgesichert.

Was bedeutet Unified Serial?

Unified Serial Controller wie etwa die Produktreihe der Serie 6 unterstützen mit einer seriellen Point-to-Point-Schnittstelle sowohl SATA- als auch SAS-Laufwerke. Beim Befehlssatz handelt es sich um einen erweiterten SCSI-Befehlssatz, der solide Datenverwaltungs-, Fehlerbehandlungs- und Leistungseigenschaften bietet.

Dank der flexiblen Unterstützung von SATA- als auch SAS-Laufwerken, sind Unternehmen in der Lage, ihre Systeme sowohl für die Speicherung der geschäftskritischen Daten als auch für die sekundäre Speicherung mit einer einheitlichen E/A-Infrastruktur zu standardisieren, ganz allein abhängig davon, ob SATA- oder SAS-Laufwerke verwendet werden. Die Kunden können ihre Systeme auf ein einheitliches E/A-Controller- bzw. Speichersystem für alle genutzten Speicherkonfigurationen standardisieren, wodurch Schulungs- und Reparaturkosten gesenkt werden können.

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